Night of Light 2020 und wie wir diese Zeit meistern

 

„Night of Light 2020“ und wie wir diese Zeit meistern

 

Diese Woche haben wir uns an der Aktion „Night of Light 2020“ beteiligt und unsere Werkstatt in Halstenbek rot illuminiert. Das sah nicht nur schön aus, sondern kommunizierte auch eine wichtige Botschaft: unsere Solidarität mit unserer Branche.

 

In der Nacht vom 22. zum 23. Juni machten über 8.000 Unternehmen und Akteure der Veranstaltungswirtschaft auf ihre verhängnisvolle Lage aufmerksam. Dafür wurden in ganz Deutschland fast 9.000 Gebäude mit rotem Licht angeleuchtet. Ziel der Aktion war es, der Öffentlichkeit und Politik die Augen zu öffnen und um Unterstützung zu bitten. Das rote Licht stand symbolisch für den Ernst der Lage als „Alarmstufe rot“ und sollte ein Hilferuf für die vom Aussterben bedrohte Branche sein. Doch neben dieser traurigen Wahrheit, hatte die Aktion auch eine sehr positive Message: das Auftreten der Branche als Einheit mit einem gemeinschaftlichen Ziel, denn die Farbe Rot sollte ebenfalls den Zusammenhalt und die Leidenschaft der Branche für ihre Tätigkeit ausdrücken. Die Aktion war hocherfolgreich, wurde online vielfach geteilt und von der Presse sowohl regional als auch national, aufgegriffen.

 

Auch an uns geht diese harte Zeit nicht spurlos vorbei. Viele unserer direkten Kollegen in der Branche hat es hart getroffen und wir fühlen mit ihnen. Die Veranstaltungsbranche war nicht nur die erste, sondern wird voraussichtlich auch die am längsten und massivsten, von der COVID-19-Krise betroffenen Branche sein. Ob Eventmanager, Messebauer, Tontechniker, DJ oder Künstler, Moderator, Location, Catering, Bühnenbau oder Kongresshotel – die Liste der mitwirkenden Parteien einer einzigen Veranstaltung ist oft lang. Viele dieser Unternehmen stehen auf Grund von COVID-19 seit März still.

 

In dieser Hinsicht haben wir großes Glück. Denn trotz ausbleibender Veranstaltungen waren wir durch unsere langfristigen Projekte bis jetzt mit Aufträgen und Arbeit ausgelastet. Dies ist zu den aktuellen Zeiten ein Privileg und wir sind dafür sehr dankbar. Langsam macht sich nun auch bei uns die Lage in der Veranstaltungswirtschaft sichtbar. Dennoch bleiben wir trotz Corona in der Werkstatt, sind jederzeit bereit für neue Aufträge, nehmen die aktuellen Herausforderungen an und freuen uns bereits auf bessere Zeiten. Denn wir sind uns sicher, auch diese werden wieder kommen! Trotz Krise bleiben wir zuversichtlich. Wir haben schon viele Jahre an Erfahrung gesammelt und in dieser Zeit einige harte Krisen gemeistert. Dabei haben wir festgestellt, dass wir mit Fleiß, Mut, Kreativität und guter Laune jede Krise überstehen können. Da wird Corona keine Ausnahme sein. Denn auch in Zukunft werden wir noch viele Hürden überwinden müssen, aber am Ende zählt immer: Kopf hoch und weiter machen!